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Blog Autorinnen: Julia Magin & Valerie Koné

Die Tochter. Der Kreis. Dein Ursprung. – Erwecke dein matriarchales Erbe. Über den Archetyp Tochter

Love, heute kommt eine neue Ebene meiner Verletzlichkeit

Es kostet mich Mut, über die Beziehung zu meiner Mutter zu schreiben. Früher hätte ich es niemals öffentlich angesprochen. Heute tue ich es – weil wir beide spüren: Wir suchen Tiefe, keine Oberfläche. Heilung statt Glitzerstaub. Genau deshalb gibt es Matri.art.

Wir alle sehnen uns nach echter Verbindung. Nicht nach Likes oder schönen Worten, sondern nach Begegnungen auf Augenhöhe. Nach Momenten, in denen wir bereit sind, uns innerlich nackt zu machen. Denn wir alle fühlen: Wir wollen und können nicht mehr allein gehen. Nicht im Leben. Nicht auf unserer Heilungsreise. 

Wir brauchen Sisterhood, Verbindung, Gemeinschaft, um als Individuen und als Kollektiv zu heilen und eine heilere und lebenswerte Welt co-zukreieren.

Der Schmerz der Tochter

Es gibt einen Gedanken, der mich immer wieder trifft:

Wenn meine Tochter sich jemals so fühlen würde, wie ich mich einst zu meiner Mutter gefühlt habe – dann hätte ich alles verfehlt, was ich mir vorgenommen habe in meinem Leben richtig zu machen. Das ist mein härtester Satz. Meine verletzlichste Wahrheit.

Ein Eingeständnis, das gleichzeitig meine tiefsten Wunden berührt. Und die Frau verletzen wird, die mir alles gab, das Leben schenkte und die ich von Herzen liebe. Und trotzdem so viele Wunden hinterließ. Keine von uns wollte jemals „die Böse“ sein. Wir wollten Liebe empfangen und Liebe geben. Licht. Heilung. Und doch passiert es, das Gegenteil von dem was wir eigentlich wollen.

Wenn wir unseren Schmerz zulassen, berühren wir auch den Schmerz tiefsten unserer Mutter. Wenn wir heilen wollen, können wir sie nicht schützen vor dem Schmerz, den sie – oft unbewusst – an uns weitergab. Manchmal fühlt sich das wie ein Fluch an.

Doch es ist kein Fluch. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, die Linie zu heilen. Herzensgrüße, Valerie

Deshalb erzählen wir dir heute vom Archetyp der Tochter. Aber zuerst, lass uns an den Ursprung reisen und über pränatale Arbeit sprechen.

Und dann das unglaubliche Heilungspotenzial von Frauenkreisen erkunden und den Kreis des Lebens kennenlernen.

Gründerinnen von Matri.art

Die Reise zum Ursprung - Warum deine Transformation im Mutterleib beginnt

Vielleicht kennst du das, du machst Therapie, Coachings, Heilarbeit – aber irgendwie kommst du nicht weiter. Du bleibst immer wieder in den gleichen Mustern hängen.

Kennst du das? Dieses Gefühl, dass du unter deinen Möglichkeiten lebst? Dass da noch so viel mehr in dir ist, aber du kommst einfach nicht ran?

Es kann sein, dass du dafür an deinen wirklichen Ursprung gehen darfst.

Bei der Matri.art Ausbildung kommt Barbara Doberer als Externe Expertin zu uns, und stellt uns diese tiefe Arbeit vor. Du lernst von ihr, wie du pränatalen Traumata begegnen kannst.

Barbara ist eine wundervolle Frau, die bei mir in einem Raum war, in dem es um Businessaufbau geht, und was soll ich sagen: ich habe von Anfang an gespürt, dass sie etwas ganz besonderes zu geben hat und dass sie eine unglaubliche Expertise hat, die diese Welt einfach braucht. Hier siehst du sie, doch später noch mehr zu ihr und ihrem Weg.

Dein Körper erinnert sich an alles

Lass uns das mal greifbar machen.

Hier ist etwas, was die meisten Menschen nicht wissen: Dein Körper speichert alles. Jede Erfahrung, jedes Gefühl, jede Begegnung – es ist alles da. In deinem Zellgedächtnis.

Aber die tiefsten, prägendsten Erfahrungen? Die machst du lange, bevor du denkst, sprechen oder bewusst handeln kannst.

Im Mutterleib. Bei der Geburt. In den ersten Lebensmomenten.

Diese Zeit ist wie die Blaupause für dein ganzes Leben. Deine Gefühlsmuster, deine Bindungsarten, deine Art zu vertrauen oder misstrauen – alles entsteht hier.

Und hier liegt auch der Schlüssel zu deiner wahren Transformation in so vielen Themen, die dich dein ganzes Leben lang begleiten.

Ich, Julia habe beispielsweise eine sehr traumatische Geburt erlebt. Als meine Mutter 1976 eine natürliche Geburt wollte, wurde daraus ein Kaiserschnitt mit hoher Medikation nach der Geburt für sie und kein Stillen, kein Bonding in den ersten Stunden und keine körperliche Nähe. Für mich nicht, und auch für sie nicht. Ich musste als Neugeborene Dinge erleben, die meine tiefsten Ängste heute oft noch widerspiegeln.

Warum normale Therapie manchmal nicht reicht

Versteh mich nicht falsch – ich habe nichts gegen Therapie. Sie kann wundervoll sein. Aber sie arbeitet hauptsächlich mit dem Verstand. Mit Erinnerungen, die du bewusst abrufen kannst. Mit Geschichten, die du erzählen kannst.

Was aber, wenn die tiefsten Wunden entstanden sind, bevor du überhaupt Worte hattest? Was, wenn dein Nervensystem auf Überlebensmodus programmiert wurde, als du noch ein winziger Embryo warst? Was, wenn deine Ur-Erfahrung von „Willkommen sein“ oder „Sicherheit“ oder „Vertrauen“ schon in den ersten Wochen im Mutterleib geprägt wurde?

Dann brauchst du einen anderen Zugang. Einen Weg, der tiefer geht als Worte. Der direkt mit deinem Körper, deinem Nervensystem, deinem Zellgedächtnis arbeitet.

Die Reise zum Ursprung deines Seins

In der pränatalen Arbeit gehen wir zurück. Nicht um Drama zu wiederholen oder in altem Schmerz zu baden. Sondern um neue, heilende Erfahrungen zu machen.

Stell dir vor, du könntest zurückgehen zu deiner allerersten Erfahrung des Seins. Zu dem Moment, als sich deine Seele entschieden hat: „Ja, ich will dieses Leben.“

Stell dir vor, du könntest diese Reise – von der Empfängnis bis zur Geburt – nochmal machen. Aber diesmal in einem Raum voller Liebe, Sicherheit und bedingungsloser Annahme.

Genau das passiert in der pränatalen Arbeit.

Barbara erschafft einen heiligen Raum, an den dein Körper sich erinnern darf – und gleichzeitig neue, nährende Erfahrungen machen kann. Wie schön ist das bitte? Fühle da mal einen Moment lang rein.

Sehr gut. Und jetzt lass uns einmal tiefer gehen und sehen, was sie in ihrer Arbeit erforscht hat. 

Die 12 Phasen deiner Menschwerdung

Die Wiederbelebung des weiblichen Kreis des Lebens

Barbara sagt: Dein Weg ins Leben ist kein zufälliges Chaos. Er folgt einem natürlichen Rhythmus, einer tiefen Weisheit. Zwölf Phasen, die jeder Mensch durchlebt. Hier ein Überblick dieser Phasen schon jetzt für dich:

Wenn wir diese Reise gemeinsam machen, geschieht etwas Magisches: Dein Nervensystem bekommt die Chance, neue Erfahrungen zu machen.

Statt der alten Programme von Stress, Angst oder „Nicht-Willkommen-Sein“ erschaffst du neue neuronale Bahnen. Bahnen der Sicherheit, des Vertrauens, der bedingungslosen Liebe.

Eine ihrer Klientinnen beschrieb es so: „Es war, als würde mein ganzes System endlich verstehen: Ich bin erwünscht. Ich darf da sein. Ich bin sicher.“

Das ist keine mentale Erkenntnis Das ist Transformation auf Zellebene. Weil wir direkt mit deinem Ursprung arbeiten. Mit der Quelle deiner Muster.

Befreite Traumaenergie: pure Lebendigkeit

Selbsterkenntnis und Orientierung

Trauma ist nicht nur Schmerz. Trauma ist auch eingefrorene Lebensenergie. Wenn wir diese alten Schichten lösen, wird unfassbar viel Kraft frei.

Die Frauen, die diese Reise gemacht haben, beschreiben es immer wieder so:

„Ich fühle mich zum ersten Mal seit Jahren wirklich lebendig.“

„Diese chronische Anspannung ist einfach weg.“

„Ich spüre endlich wieder Vertrauen ins Leben.“

„Meine Beziehungen haben sich komplett verändert.“

Das ist keine Therapie, die jahrelang dauert. Das ist Quantenheilung. Transformation an der Wurzel.

Gerade jetzt, in diesen intensiven Zeiten, wo sich die meisten von uns in der Mangelmatrix befinden, ist es so wichtig, zu unseren wahren Wurzeln zurückzufinden. Zu der Erfahrung, dass das Leben dich will. Dass du erwünscht bist. Dass du einen Platz hast in dieser Welt. Dass du sicher bist.

Diese Ur-Erfahrungen sind der Boden, auf dem alles andere wächst. Dein Selbstvertrauen, deine Beziehungsfähigkeit, dein Erfolg, deine Kreativität, deine Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden. Wenn dieser Boden heilt, heilt dein ganzes Leben. Dein Körper signalisiert dir nicht nur die Symptome, Love. Er kennt auch die Lösung. Er wartet nur darauf, dass du ihm vertraust.

Bist du bereit für diese heilige Reise zu dir selbst?

Matri.art bietet dir nun auch diese Reise im Rahmen der Ausbildung an. 

Wer ist Barbara Doberer?

Nach einer langen Lebens-Reise mit viel Suchen und Finden bin ich angekommen bei mir.

Über viele Grenzen bin ich gegangen, um in meine eigene Mitte zu finden.”
sagt sie über ihren Weg. 

Dabei ist eines für mich zur Essenz geworden – und hat sich tief in mir verankert:

“Das ist für mich der Kern. Denn nach allem, was ich selbst erfahren habe, ist es genau das, was wirklich heilt – im Sinne von Ganzwerden, von innerer Heimkehr.

Diese Klarheit beginnt bei der Ordnung in unserem Familiensystem, in unserer Herkunft und Sippe. Und sie führt weiter zur behutsamen Rückholung der Anteile in uns, die wir einst – aus Not, Schmerz oder Überlebenswillen – abspalten mussten. Und das begann schon lange vor unserer Geburt im Mutterleib.

Warum ist es so wichtig, dass wir uns diese Anteile wieder zurückholen?

Weil genau diese verdrängten Anteile unsere Lebensenergie binden. Sie können sich als körperliche oder seelische Symptome zeigen, manchmal sogar als chronische Beschwerden. Und gleichzeitig – das ist das Wunderbare – nichts davon ist verloren. Unser Körper erinnert sich an alles, was wir je erlebt und erfahren haben, bis hin zum Ursprung. Er ist auch bereit, all dieses Wissen in einem geschützten und sicheren Raum wieder freizugeben.

Indem wir uns behutsam diesen inneren Aspekten zuwenden, können wir Schritt für Schritt die darin gebundene Energie wieder ins Fließen bringen.

Das bringt nicht nur Linderung von Schmerz – es schenkt uns unsere Lebendigkeit zurück. Unsere Kreativität. Unsere ursprüngliche Kraft.

Für mich war dieser Weg meine persönliche Heldinnenreise – eine Initiation ins Leben und in mein eigenes Menschsein.

Heute ist es mir eine große Freude, Menschen – insbesondere Frauen – auf ihrem eigenen Weg zu sich selbst zu begleiten. Einen sicheren, heilsamen Raum zu halten – voller Respekt, Achtsamkeit und Tiefe – in dem du dich in deiner ganzen Kraft und Schönheit entfalten darfst.”

Wir freuen uns sehr, sie als Mentorin bei Matri.art zu haben.

Wieder angebunden an den Kreis des Lebens - Warum Frauen krank werden

Die Vision des Millionth Circle - etwas, was bei uns so symbiotisch zu genau dieser Arbeit passt. Lass uns dir davon erzählen.

Es gibt eine bahnbrechende Arbeit zum Kreis des Lebens, entwickelt von der Organisation The Millionth Circle, gegründet von der Autorin Jean Shinoda Bolen.

Sie baut auf der Beobachtung auf, dass sich bei Tieren – etwa in Studien mit Affen – neue Verhaltensweisen plötzlich kollektiv verbreiten, auch wenn die Gruppen voneinander getrennt leben. Daraus entwickelte der Biologe Rupert Sheldrake die Theorie des morphogenetischen Feldes.

Der Grundgedanke des Millionth Circle ist: Wenn mehr Frauen beginnen, Kreise zu bilden, werden ihnen noch mehr Frauen folgen. Schritt für Schritt können dadurch die hierarchischen Paradigmen unserer Kultur untergraben und durch neue Formen von Gemeinschaft und Miteinander ersetzt werden.

Die Kraft der Frauenkreise.

Auf individueller Ebene erfüllt ein Kreis zunächst die unmittelbaren Bedürfnisse von Frauen: nach Verbindung, Unterstützung, Selbstbestimmung und Ausdruck. Doch langfristig eröffnet er viel mehr: den Wunsch nach Respekt, nach Macht im Sinne von Selbstermächtigung, nach sexueller Freiheit, nach Ausgleich in Partnerschaften, nach einem ganzheitlichen Gesundheits- und Bildungswesen und nach einer ehrlichen, achtsamen Vertretung durch Politik und Gesellschaft.

Immer mehr Frauen erkennen: Niemand wird diese Arbeit für uns übernehmen. Veränderung kommt nicht von oben, sondern aus uns selbst und aus unserer Gemeinschaft.

Wissenschaft bestätigt die Wirkung.

Wissenschaftliche Studien belegen, wie wertvoll weibliche Netzwerke sind. Die bekannte Nurses’ Health Study der Harvard Medical School zeigt: Je mehr enge Freundinnen eine Frau hat, desto gesünder und länger lebt sie – und desto wahrscheinlicher führt sie ein freudvolles Leben. Fehlen diese Bindungen, wirkt sich das nachweislich negativ auf Körper und Psyche aus.

Heilung weiblicher Wunden.

Das macht deutlich: Es geht um Heilung unserer weiblichen Wunden – der Schwesternwunde, der Mutterwunde, der Tochterwunde und besonders der Hexenwunde.

Statt Schuldzuweisungen an das Männliche braucht es jetzt ein Erwachen unserer eigenen weiblichen Kraft und Weisheit. Wir tun dies nicht nur für uns selbst, sondern für unser Überleben.

Der Kreis des Lebens und die 13 Archetypen.

Der Kreis des Lebens mit seinen 13 Archetypen ist eine symbolische Darstellung der Übergänge und Transformationen im Leben einer Frau. Jean Shinoda Bolen beschreibt Archetypen als innere Kräfte und Muster, die eng mit Mythen verbunden sind. Der Mythenforscher Joseph Campbell nannte Mythen „kollektive Träume“ – in ihnen begegnen wir Archetypen, die verschiedene Aspekte unseres Daseins und unseres Potenzials verkörpern.

Mit den Archetypen zu arbeiten, bedeutet, unser Verhalten tiefer zu verstehen, unsere Reaktionen auf Lebensumstände bewusster wahrzunehmen und Zugang zu unseren Sehnsüchten zu finden. Diese Archetypen sind universell und zugleich spezifisch weiblich.

Archetypen neu beleben.

Im Kreis des Lebens betrachten wir mythologische, weibliche Figuren und Archetypen aus verschiedenen Kulturen. In der Ausbildung zur Matri.Arts-Mentorin geben wir ihnen neue Namen und neue Plätze – in Resonanz mit unserer heutigen Zeit.

Denn über Jahrhunderte wurden die weiblichen Mysterien gefürchtet, unterdrückt, mit Enthaltsamkeit und Demütigung überschrieben. Ebenso wurde die weibliche Art des Wissens, die aus Intuition und Körperweisheit stammt, kulturell abgewertet. Göttinnen wurden verbannt, Frauen gedemütigt.

Heute geht es darum, dieses Wissen wieder zu bergen – und darin liegt die Kraft der Archetypen.

Aus unserer eigenen Erfahrung können wir sagen: unsere inneren Frauenkreise haben uns an so vielen Stellen im Leben gehalten, gerettet, empowert, verstanden und gesehen. Es waren genau diese, die uns genährt haben in unserem Sein.

Es ist uns ein Herzensanliegen Frauenkreise durch die Matri.art Ausbildung ins Leben zu rufen. 

Der Archetyp: Die Tochter 🌳🕊️

Heilung deiner Wurzeln

Modul 3 in der Ausbildung zur Matri.art Mentorin

Du blickst zurück in dein Ahnenfeld und in die Mutterlinie, aus der du kommst.

Ein tiefes Spannungsfeld mit viel Potenzial

Die Geschichte der Tochter ist oft die Geschichte unserer tiefsten Wunden – und gleichzeitig die Quelle von sehr großer Kraft, wenn wir diese Heilungsreise einmal gegangen sind. Wir entdecken hier, wenn wir wirklich hinschauen, ein tiefes Spannungsfeld. Denn die Tochter steht in Beziehung zu anderen Archetypen – insbesondere zur Kriegerin oder Amazone, die ihr gegenübersteht.

Vielleicht erinnerst du dich an dein jüngeres Selbst: das Mädchen, das voller Neugier war, voller Selbstvertrauen, voller Träume, voller Unschuld. Sie wollte spielen, tanzen, frei sein. Sie wollte geliebt werden, sicher sein, einfach so, weil sie sie selbst war. Und doch haben viele von uns erlebt, dass diese Freiheit schnell eingeschränkt wurde. Wir mussten brav sein, angepasst, leise. Wir sollten funktionieren, gefallen, Erwartungen erfüllen. Manche von uns wurden in eine Rolle gedrängt, die gar nicht die ihre war: schon früh Verantwortung übernehmen, vielleicht sogar die eigene Mutter emotional stützen, kleine Geschwister versorgen oder sich um Dinge kümmern, die viel zu groß waren für ein Kind.

Das Mädchen, das eigentlich Tochter sein durfte, wurde innerlich zu einer Mutter gemacht. Sie hat zu früh gelernt, dass ihr eigenes Strahlen, ihre eigene Stimme gefährlich sein könnte – weil es zu Konflikten führt, weil es jemanden verletzt, weil es nicht gewollt war.

Viele Frauen mussten sich emotional abkapseln, um nicht zu viel zu sein. Und damit einen Teil ihrer Idendität begraben, den sie bis heute oft nicht wieder gefunden haben. Sie mussten ihre Authentizität und eigenen Themen, seelischen Schmerzen verstecken, um nicht die Schmerzen der Erwachsenen zu triggern.

Wenn wir später im Leben merken, dass wir uns schwer tun, unsere Kriegerin oder Amazone zu leben – also klar Grenzen zu setzen, für uns einzustehen, Entscheidungen zu treffen und innerlich frei zu sein – dann liegt der Schlüssel oft hier: in der Tochter.

Denn eine Frau, die in der Tochterrolle verletzt wurde, bleibt leicht in Abhängigkeiten gefangen. Sie weiß vielleicht gar nicht mehr, wer sie wirklich ist, was sie will, was ihr guttut. Sie passt sich an, verliert sich in der ewigen Mutterrolle oder in Paar-Beziehungen, gibt sich komplett selbst auf und für andere hin. Nicht weil sie es so wählt, sondern weil sie gelernt hat, dass sie nur so Sicherheit und Zuwendung verdient.

Oft spüren Frauen, tief drinnen: Da wartet noch ein Leben, das eigentlich mir gehört. Ob sie dieses erobern und einnehme, entscheidet dann die Kriegerin, die aber auf ewig verwundet sein wird, wenn die Tochter nicht geheilt werden kann.

Genau hier setzen wir an. Indem wir die Tochter in uns anschauen, ihr zuhören, sie wieder freilassen.  

Bewusstwerdung der Wunde 

All diese Erfahrungen prägen, wie wir als erwachsene Frauen unsere Kraft leben – oder verlieren.

Die Tochter als Schlüssel zur Ahnenlinie

Die Tochter repräsentiert unsere Wurzeln. Sie steht für das Kind in uns, das von Familie, Mutterlinie und Kollektiv geprägt wurde.

In ihr liegt das Potenzial, Frieden mit unserer Herkunft zu schließen und zu entscheiden:

Die Tochter ist Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie ehrt, was nährt – und lässt los, was beschwert.

Ihre Kernqualitäten sind:

Wenn wir durch dieses Portal gehen, öffnet sich eine Quelle bedingungsloser Liebe, die durch uns hindurchfließt – unabhängig davon, wie bewusst unsere Mutter oder Großmutter heute leben.

Die Mutter Göttin findet uns wieder.

Die Tochter erinnert uns daran, unserer unschuldigen Intuition zu vertrauen. Sie spricht klar aus, was sie fühlt und braucht – ohne Angst vor den Konsequenzen.

Und wir öffnen den Zugang zur Muttergöttin – zur Quelle bedingungsloser Liebe. Sie nährt uns immer, und sie pflanzt unsere Wurzeln in gesunden, heiligen Boden.

✨ Damit ist die Tochter ein so wichtiges Bindeglied im Kreis des Lebens. Ihre Heilung entscheidet darüber, ob die Energie in unserem Leben fließt und Früchte bringt, oder stockt und falsch geleitet wird. Die Tochter heilt die Vergangenheit, um die Zukunft zu befreien.

Die Rückkehr der Königin – der Kreis des Lebens und deine Ausbildung und Initiationsreise zur Matri.art Mentorin

💫 Du kannst diese Reise für dich selbst gehen, oder um damit andere Frauen in ihren spirituellen Prozessen zu begleiten

Stell dir vor: Jeden Monat öffnet sich ein neues Tor.
Jedes Tor schenkt dir einen Archetypen, eine Initiation und ein Tool, das dich sicher macht, in dir selbst und um Frauen zu begleiten.  So wächst du Schritt für Schritt in deine Rolle als Matri.art Mentorin hinein.

Jeden Monat erwartet dich eine Call-Struktur aus 4 Live-Calls

Tool Teaching · Somatic Embodiment Session · Initiationszeremonie · Deep and Raw Woman Circle.

So verbinden wir Wissen, Praxis, Körperarbeit und Gemeinschaft,
um jede Archetypin nicht nur zu verstehen, sondern auch zu verkörpern, tiefe Sicherheit in dir selbst zu finden und um als Matri.art Mentorin selbstsicher sichere Räume zu halten.

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